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Ein großes LAN

BeitragVerfasst: 23.04.2008 14:09
von Supaeasy
Kann mir jemand folgende Frage beantworten:

Da wir alle an einem Switch/Router hängen müsste es doch eigentlich möglich sein, alle Computer Lokal untereinander zu vernetzen, also von Softwareseite her, physikalisch ist das ja schon der Fall. So dass wir quasi eine Art großes Hamberg-LAN hätten, mit dem man sich untereinander Dateien schicken und Spiele spielen kann. Hätte den Vorteil der virtuellen Geselligkeit und der Entlastung des Internets. Geht das?

BeitragVerfasst: 23.04.2008 14:43
von Eva
Gibts ja schon. Obs allerdings grad on ist, weiß ich nicht.

BeitragVerfasst: 23.04.2008 14:48
von Taroko
Problem dabei ist nur, dass es nicht von überall erreichbar ist. Aus meinem Eck krieg ich bspw. nix rein ;)

BeitragVerfasst: 23.04.2008 15:47
von Maxi
Taroko hat geschrieben:Problem dabei ist nur, dass es nicht von überall erreichbar ist. Aus meinem Eck krieg ich bspw. nix rein ;)


Ich glaube, er meinte tatsächlich ein KabelLAN, kein WLAN (von dem du hier zu sprechen scheinst; wenn ich mich irre, schlag' mich :P).

BeitragVerfasst: 23.04.2008 15:57
von Taroko
Jo, ich dachte, er meint des Hamberg-WLAN. Ein kabelgebundenes wäre bissi schwer zu realisieren, Strippen-Ziehen von Wohnung zu Wohnung - ich weiß nicht. Die könnte man jedoch evtl. als Wäscheleine benutzen :D

Früher, mit dem Haus-Router und den Adressen 192.168.x.y wäre es einfach gewesen, alle Rechner zu vernetzen. Ganz am Anfang, als das Netz aufgebaut wurde, kann ich mich noch dran erinnern, dass etliche Rechner in der Netzwerkumgebung aufgetaucht sind, wobei die meisten nichtmal ihre Verzeichnisse geschützt hatten :lach: .... da gabs schon lustige Ordner :D

BeitragVerfasst: 23.04.2008 17:21
von Supaeasy
Ich meine Tatsächlich ein Kabel-LAN, dass es ein Hamberg-WLAN gibt war mir gar nicht bekannt und ich empfange es auch nicht.

Nein, ich meine alle Anschlüsse von jeder Wohnung gehen doch hier in einen Zentralen Switch, wenn ich das richtig verstanden habe. Man müsste doch dort nur noch einstellen, dass man sich untereinander sehen kann.

BeitragVerfasst: 23.04.2008 17:24
von Pedro
Denselben Gedanken hatte ich diese Woche auch mal. Wäre eine nette Idee.

BeitragVerfasst: 23.04.2008 17:28
von Supaeasy
Wen kann man denn da mal fragen? Den ISP? also wenn der auch das Hausinterne Netz verwaltet, was ich mal vermute, oder Herrn Wilhelm?

BeitragVerfasst: 24.04.2008 07:45
von Basti006
Meine Idee wäre ja uns selbst per Powerline (Netzwerk über Steckdose) zu verbinden. Adapter gibts ab 25€, wer LANen will holt sich einen. Ich hab Alex mal danach gefragt, er meint sie haben es mal erfolgreich getestet. Im Haupthaus, ob die Verbindung Haputhaus-Bauernhaus klappt hängt davon ab, ob das Bauernhaus nen eigenen Stromzähler hat.

Wenn da mal 5-10 Leute gemeinsam anfangen (ich wär dabei) ziehen bestimmt viele nach.

Mal zur Veranschaulichung:
Bild

So sehen die Adapter aus:
Bild

PS: Eine Garantie, dass das in allen Zimmern geht kann ich leider nicht geben, aber es gibt ja Rückgaberecht :)

BeitragVerfasst: 24.04.2008 08:01
von Supaeasy
Naja, an sich keine schlechte Idee, aber das Stromnetz ist doch sowieso schon so schlecht (habe von Explodierenden Fernsehern u.Ä. gehört..), da ist fraglich, ob das auf die Dauer so toll funktioniert.

Außerdem besteht ja schon eine Verbindung, das wäre ja im Prinzip also doppelt gemoppelt..
Also ich wollte eh in den nächsten Tagen mal mit Wnet telefonieren, da kann ich das auch gleich nachfragen.

BeitragVerfasst: 24.04.2008 08:04
von Taroko
Powerline ist ne gute Idee, die Frage ist nur, ob die Adapter für 25 € mit ihren 14MBit/s ausreichen, um größere Sachen zeitnah zu ziehen. Außerdem weiß ich nicht, ob nicht mglw. jede Etage hier separiert ist, stromtechnisch. Dann würde es nämlich "vertikal" nicht funktionieren. Von Haus-zu-Haus halte ich für sehr unwahrscheinlich.

Besser wäre es, das wirklich über nen hausinternen Switch zu regeln, nur würden wir dann unsre "echten" IP-Adressen wieder verlieren, schließlich kann ich dem Modem ja keine 2 verschiedenen mitteilen. Dazu kommt natürlich auch die Problematik, dass ich nicht einzelne User für ein LAN freischalten kann, sondern nur alle oder keinen. Falls aber jemand nicht mag, dass die Möglichkeit besteht, ungefragt auf seinen Rechner zuzugreifen, oder sich dessen gar nicht bewusst ist (kennen sich mit Firewall-Management nicht alle aus), wirds schwierig. Da müsste man hausintern quasi ne Schulung für alle anbieten, was das Thema PC-Sicherheit angeht :D

BeitragVerfasst: 24.04.2008 08:36
von Supaeasy
Also wenn noch jemand mitmacht (Taroko?) Würde ich mich für so nen Kurs als "Anleiter" zur Verfügung stellen.

BeitragVerfasst: 24.04.2008 15:08
von taken*
Die Stromkreise im Haupthaus laufen nicht zusammen. Der recht Flügel hat einen anderen als der Linke, Etagenübergreifend ist ein (z.T. eingeschränkt arbeitsfähiges) Netzwerk allerdings möglich (getestet mit Devolo).

BeitragVerfasst: 28.04.2008 11:03
von Taroko
Falls jemand mal seine Sicherheit mit dem neuen ungefilterten System testen möchte, empfehle ich für diejenigen, die keine Software dafür besitzen oder sich nicht gut genug auskennen, den einfachen Portscan von Heise.

Wenn der bei den Ports grünes Licht gibt, ist der Rechner von außen nicht direkt ansprechbar und die eigene Firewall funktioniert zufriedenstellend. Ist zwar auch keine 100%-ige Sicherheit, aber wenigstens kann man so sehr fix die wichtigsten Schwachstellen finden und abdichten ;)

BeitragVerfasst: 28.04.2008 12:12
von Supaeasy
Ach ja, das wollte ich eigentlich schon vor längerer Zeit schreiben: Von wegen ungefiltert, seit ich meinen Traffic sehen kann, sind Tauschbörsen passé - vorher hab ich ja wenigstens ne LowID bekommen, jetzt absolut gar keine mehr... grml