LICHT AN AM FAHRRAD!
Also leute, ich muss schon sagen echt todeslustig wie hier einige mit dem Rad bei völliger Dunkelheit den Berg herunter rasen, komplett unbeleuchtet verstehts sich...
Also nur mal so als Denkanstoß, es ist Stockfinster und ihr schwingt euch etwa auf Höhe des Bauernhauses aufs Rad. Das Gefälle ist dort so stark, sobald ihr auf dem Wege nach unten etwa an dem ersten Haus auf der linken Seite vorbei fahrt, ist Bremsen mit normalen Felgenbremsen nur noch zum limitieren der Geschwindigkeit gut, zum Stillstand werdet ihr aber vor der Kurve sicher nicht mehr kommen. Wenn in diesem Moment von unten ein Auto kommt, und ihr seht dessen Licht der Scheinwerfer sich die Kurve entlangtasten, habt ihr echt ein Problem. Erstens, ihr könnt nicht wirklich bremsen, höchstens "ausweichen"; wenn ihr außen fahrt trefft ihr gegebenenfalls das Auto oder nur die Leitplanke, wenn ihr innen fahrt haut es euch aus physikalischen Gründen aus der Kurve; zweitens, der Autofahrer sieht euch nicht, er wird also auch bei vorsichtiger Fahrweise weder bremsen, noch übermäßig Platz lassen, da er höchstens mit (langsamen) Fußgängern rechnet.
Folglich trefft ihr beide, das ungebremste Auto und ihr, der Gravitation ausgeliefert, euch bei diesem Szenario irgendwo in der Kurve. Wenn ihr euer Licht am Rad einschaltet, besteht die Möglichkeit dass der Autofahrer das in den Spiegeln erkennt und bremst, gegebenenfalls selber auf halber Strecke stehen bleibt und so viel Platz lässt wie es nur geht. Dann kommt Ihr mit einem halsbrecherisch anmutenden Manöver und einem kleinen Adrenalinschub davon. Aber dass ein nahezu ungebremster Radfahrer ohne Licht den Berg herabgeschossen kommt, sorry, da würde ich jeden Autofahrer von einer Mitschuld freisprechen, auch wenn er mit 60 den Berg hochbrettert. Wie auch immer, die Schuldfrage hilft euch dann sowieso nicht mehr weiter. Schwerverletzt oder tot seid ihr dann mit großer Wahrscheinlichkeit sowieso, mit etwas Glück haut es euch nur gehörig auf die Fresse.
Aber es muss ja noch nicht mal ein Auto sein. Reicht ja wenn da jemand zu Fuß geht, der etwas dunkel gekleidet ist. Ihr seht den nicht rechtzeitig, bei der tollen Straßenbeleuchtung (auch wenn sie mittlerweile funktioniert, wirklich hell ist es ja nicht). Der sieht euch erst recht nicht im Halbdunkel um die Ecke rauschen. Mit Licht sieht er euch wenigstens noch, unmittelbar wenn ihr um die Kurve gebogen kommt, dann kann der zumindest noch zur Seite hüpfen.
Also bitte bitte schaltet das Licht (und ab und zu vielleicht auch mal den Verstand) ein, und wenn ihr kein Licht am Rad habt oder es kaputt ist, schiebt das Rad wenigstens das Stück, bis ihr aus der Kurve raus seid. Ein Fahrradlicht mit Batterie kostet so um die 5 €uro, das sollte es einem doch wert sein. Denn wie gesagt, auch wenn der Autofahrer beschuldigt und gesteinigt wird, euch hilft das nichts wenn ihr tot seid oder im Rollstuhl sitzt.
Also nur mal so als Denkanstoß, es ist Stockfinster und ihr schwingt euch etwa auf Höhe des Bauernhauses aufs Rad. Das Gefälle ist dort so stark, sobald ihr auf dem Wege nach unten etwa an dem ersten Haus auf der linken Seite vorbei fahrt, ist Bremsen mit normalen Felgenbremsen nur noch zum limitieren der Geschwindigkeit gut, zum Stillstand werdet ihr aber vor der Kurve sicher nicht mehr kommen. Wenn in diesem Moment von unten ein Auto kommt, und ihr seht dessen Licht der Scheinwerfer sich die Kurve entlangtasten, habt ihr echt ein Problem. Erstens, ihr könnt nicht wirklich bremsen, höchstens "ausweichen"; wenn ihr außen fahrt trefft ihr gegebenenfalls das Auto oder nur die Leitplanke, wenn ihr innen fahrt haut es euch aus physikalischen Gründen aus der Kurve; zweitens, der Autofahrer sieht euch nicht, er wird also auch bei vorsichtiger Fahrweise weder bremsen, noch übermäßig Platz lassen, da er höchstens mit (langsamen) Fußgängern rechnet.
Folglich trefft ihr beide, das ungebremste Auto und ihr, der Gravitation ausgeliefert, euch bei diesem Szenario irgendwo in der Kurve. Wenn ihr euer Licht am Rad einschaltet, besteht die Möglichkeit dass der Autofahrer das in den Spiegeln erkennt und bremst, gegebenenfalls selber auf halber Strecke stehen bleibt und so viel Platz lässt wie es nur geht. Dann kommt Ihr mit einem halsbrecherisch anmutenden Manöver und einem kleinen Adrenalinschub davon. Aber dass ein nahezu ungebremster Radfahrer ohne Licht den Berg herabgeschossen kommt, sorry, da würde ich jeden Autofahrer von einer Mitschuld freisprechen, auch wenn er mit 60 den Berg hochbrettert. Wie auch immer, die Schuldfrage hilft euch dann sowieso nicht mehr weiter. Schwerverletzt oder tot seid ihr dann mit großer Wahrscheinlichkeit sowieso, mit etwas Glück haut es euch nur gehörig auf die Fresse.
Aber es muss ja noch nicht mal ein Auto sein. Reicht ja wenn da jemand zu Fuß geht, der etwas dunkel gekleidet ist. Ihr seht den nicht rechtzeitig, bei der tollen Straßenbeleuchtung (auch wenn sie mittlerweile funktioniert, wirklich hell ist es ja nicht). Der sieht euch erst recht nicht im Halbdunkel um die Ecke rauschen. Mit Licht sieht er euch wenigstens noch, unmittelbar wenn ihr um die Kurve gebogen kommt, dann kann der zumindest noch zur Seite hüpfen.
Also bitte bitte schaltet das Licht (und ab und zu vielleicht auch mal den Verstand) ein, und wenn ihr kein Licht am Rad habt oder es kaputt ist, schiebt das Rad wenigstens das Stück, bis ihr aus der Kurve raus seid. Ein Fahrradlicht mit Batterie kostet so um die 5 €uro, das sollte es einem doch wert sein. Denn wie gesagt, auch wenn der Autofahrer beschuldigt und gesteinigt wird, euch hilft das nichts wenn ihr tot seid oder im Rollstuhl sitzt.